BILDUNGSGANG BANKEN

 
 

Ausbildungsziel: Bankkaufmann/Bankkauffrau

 
 
Das Berufskolleg des Kreises Heinsberg in Erkelenz übernimmt als Partner im dualen System den schulischen Teil der Berufsausbildung.

Die Ausbildungsbetriebe in der Region – die Kreissparkasse Heinsberg und die Volks- und Raiffeisenbanken im Kreis Heinsberg – schließen mit den Bankauszubildenden Ausbildungsverträge mit 2 ½ jähriger Ausbildungsdauer ab.

Die schulische Ausbildung erfolgt am Berufskolleg Erkelenz als Blockunterricht. Während der Ausbildung wird der Berufsschulunterricht in 5 Blöcken ( je 6 –7 Wochen ) erteilt, d.h. zwei Unterrichtsblöcke in der Unterstufe, zwei Unterrichtsblöcke in der Mittelstufe und ein Unterrichtsblock in der Oberstufe.

Die Stundentafel der Bankenklassen enthält z.Zt. 38 Unterrichtsstunden pro Woche. Es wird Unterricht in den Fächern des berufsübergreifenden Bereichs ( Deutsch, Politik, Religion Sport ) und in den Fächern des berufsbezogenen Bereichs ( Bankbetriebslehre, Rechnungswesen, Allgemeine Wirtschaftslehre und Datenverarbeitung ) erteilt.

Der Unterricht im berufsbezogenen Bereich ist nach Lernfeldern aufgebaut:
 

Lernfelder:
 
  1. Privates und betriebliches Handeln am rechtlichen Bezugsrahmen ausrichten
  2. Konten führen
  3. Unternehmensleistungen erfassen und dokumentieren
  4. Geld- und Vermögensanlagen anbieten
  5. Besondere Finanzinstrumente anbieten und über Steuern informieren
  6. Modelle für Marktentscheidungen nutzen
  7. Privatkredite bearbeiten
  8. Kosten und Erlöse ermitteln und beeinflussen
  9. Dokumentierte Unternehmensleistungen auswerten
  10. Auslandsgeschäfte abwickeln
  11. Baufinanzierungen und Firmenkredite bearbeiten
  12. Einflüsse der Wirtschaftspolitik beurteilen

 

Ebenso erhalten die Bankauszubildenden  berufsbezogenen Englischunterricht und können am Ende der Ausbildung das KMK–Zertifikat  Englisch erwerben.

Die Auszubildenden nehmen im 2. Ausbildungsjahr an einer Zwischenprüfung und am Ende der Ausbildung an einer Abschlussprüfung teil. Die Prüfungen führt die Industrie- und Handelskammer (IHK) durch. Die Abschlussprüfung besteht aus schriftlichen Prüfungen in den Fächern Bankbetriebslehre, Rechnungswesen und Steuerung sowie Allgemeiner Wirtschaftslehre und einer mündlichen Prüfung in Form eines Kundenberatungsgespräches.

Projekte:

 „Azubis informieren Azubis“ - Ein berufsübergreifendes Projekt

 

Kollegen/innen der Bankenabteilung


Herr Bender: Allgemeine Wirtschaftslehre, Rechnungswesen

Frau Buschmann-Schmitz: Bankbetrieblehre

Herr Klöcker: Bankbetriebslehre

Herr Dürbaum: Rechnungswesen

Herr Probst: Politik, Datenverarbeitung

Frau Moormann: Englisch

Herr Pingen: Deutsch

Herr Prümmer: Sport



Ansprechpartnerin: Frau Buschmann-Schmitz

 

Flyer

Flyer Lagerlogistik                     Flyer Fachlagerist

In den letzten Jahren haben sich die Anforderungen in den Industrie- und Handelsbetrieben im Bereich der Lagerlogistik in vieler Hinsicht bedeutend geändert.

Die Tätigkeiten im Lager haben sich grundlegend gewandelt. In zunehmendem Maße werden moderne Technologien eingesetzt, die technische Fertigkeiten und Kenntnisse erfordern, um die gestiegenen Anforderungen erfüllen zu können.

AUSBILDUNG IM EINZELHANDEL
 
 
 

Verkäuferin/Verkäufer
Kauffrau/Kaufmann im Einzelhandel

 
 
 
 
 
 
 

Kaum eine Ausbildung kann so vielseitig sein wie die im Einzelhandel. Wer gern mit Menschen arbeitet und kommunikative Fähigkeiten besitzt, bringt gute Voraussetzungen für die Ausbildung im Einzelhandel mit. Der verkaufsorientierte Umsatz mit ständig  wechselnder Kundschaft und immer neuen Produkten erfordert persönliche Flexibilität und Einsatzbereitschaft.

Im Einzelhandel arbeitet man an der Schnittstelle zwischen der Bereitstellung von Gütern für den Endverbraucher und dem erfolgreichen Verkauf. Das richtige Sortiment bereithalten, kundenorientiert beraten und verkaufen und Waren verkaufsorientiert präsentieren sind Voraussetzungen für den Erfolg im Einzelhandel.

Daraus ergeben sich zwei Schwerpunkte der Ausbildung: 

  1. Kunden- und umsatzorientierte Beratung und Verkauf
  2. den Warenfluss vom Einkauf bis zum Verkauf organisieren, steuern, kontrollieren und optimieren
 

In den Klassen des Einzelhandels wird im Teilzeitunterricht an zwei Tagen in der Woche unterrichtet. Die  Lehrer haben in der Regel langjährige Erfahrung in diesen Klassen. Sie arbeiten eng zusammen, halten Kontakt zu den Ausbildungsbetrieben und kennen den Einzelhandel. Meist sind sie Mitglieder von Prüfungsausschüssen für den Einzelhandel bei der IHK (Industrie- und Handelskammer) in Aachen.

 
 


Zugangsvoraussetzungen

 
 

Es gibt keine speziellen Zugangsvoraussetzungen. Ein guter Abschluss einer allgemeinbildenden Schule, Handels- oder Höherer Handelsschulabschluss sind vorteilhaft. In der Regel stellen die Betriebe zum 1. August ein, die Anmeldung zur Berufsschule erfolgt durch den Ausbildungsbetrieb.

Vielfach besteht die Möglichkeit, in einem Praktikum den späteren Ausbildungsbetrieb kennen zu lernen. Frühzeitige Bewerbungen sind sinnvoll. Interessen und Vorkenntnisse in bestimmten Bereichen  (z.B. Sport, EDV, Technik, Musik) können von Nutzen sein.

 
 
 


Abschluss
Bei der Ausbildung der Verkäuferinnen/Verkäufer  liegt der Schwerpunkt der Ausbildung im Verkauf, die theoretischen Anforderungen sind geringer. Der Abschluss erfolgt nach zwei Jahren durch eine Prüfung bei der IHK.

 

Einzelhandelskaufleute machen ihre Prüfung nach drei Jahren. In den ersten zwei Jahren erfolgen Ausbildung und Unterricht parallel, so dass Verkäufer nach zwei Jahren das dritte Jahr für die Ausbildung Einzelhandelskauffrau/ Einzelhandelskaufmann anhängen können. Bei besonderer Eignung und bestimmten Voraussetzungen kann die Ausbildung auch verkürzt werden.

 
Arbeitsgebiet Verkäuferin/Verkäufer
  • in den unterschiedlichsten Branchen und Betriebsformen zielorientiert und kundengerecht beraten und verkaufen
  • täglich mit ganz unterschiedlichen Menschen problemlösend zusammenarbeiten
  • aktuelle Entwicklungen in der jeweiligen Branche und im Sortiment erfassen und umsetzen
  • Ware pflegen und für den Verkauf vorbereiten
  • Sonderaktionen im Verkauf begleiten
  • Warengeschäft, Zahlungs- und Schriftverkehr kaufmännisch abwickeln
 
 
 
 
 
 
 

Arbeitsgebiete Kauffrau/Kaufmann im Einzelhandel

Zusätzlich zu den Arbeitsgebieten Verkäuferin/Verkäufer

 
  • Planung und Durchführung von Sonderaktionen, Werbung, Verkaufsförderung
  • Betriebliches Warenwirtschaftssystem, Auswertung von Kennzahlen für betriebliche Entscheidungen
  • Personalwesen
  • Rechnungswesen, Kosten- und Leistungsrechnung
 
 
 
 
 

Fächer und Inhalte

 

Verkäuferin/Verkäufer 1. und 2. Jahr, Kauffrau/Kaufmann i. Ehdl. 3. Jahr zusätzlich

 
 

Fächer

1. Ausbildungsjahr

2. Ausbildungsjahr

3. Ausbildungsjahr

Kundenkommunikation

und Kundenservice, EDV

Verkaufsgespräche

kundenorientiert führen,

Kunden im Servicebereich Kasse betreuen

Besondere Verkaufssituationen bewältigen

Mit Marketingkonzepten Kunden gewinnen

Warenwirtschaftliche Prozesse

Warenpräsentation

Werbung und Verkaufsförderung

Waren beschaffen

Waren annehmen, lagern, pflegen

 

Wirtschafts- und Sozialprozesse

Das Einzelhandels-unternehmen erkunden und präsentieren

Preispolitische Maßnahmen vorbereiten und durchführen

Personaleinsatz planen und Mitarbeiter führen

Ein Unternehmen gründen und entwickeln

Kaufmännische Steuerung und Kontrolle

 

Geschäftsprozesse erfassen und kontrollieren

Geschäftsprozesse erfolgsorientiert steuern

 
 

Im berufsübergreifenden Bereich werden die folgenden Fächer unterrichtet:

 
 
  • Deutsch/Kommunikation
  • Religionslehre
  • Sport/Gesundheitsförderung
  • Politik/Gesellschaftslehre
 
 
 

Das Fach EDV wird in der Unterstufe gesondert im Zeugnis ausgewiesen.

 

  Ansprechpartner: Herr Justen

 

Flyer

                                                                          Flyer

Das Berufskolleg des Kreises Heinsberg in Erkelenz übernimmt als Partner im dualen System den schulischen Teil der Berufsausbildung.

Die Ausbildungsdauer beträgt in der Regel drei Jahre. In Abhängigkeit von der schulischen Vorbildung kann eine Verkürzung der Ausbildungsdauer mit dem Ausbildungsbetrieb vereinbart werden.