Wer kennt das nicht? … Du hast Probleme zu Hause oder Schwierigkeiten in der Schule, du findest keine Ausbildungsstelle oder fragst dich, ob und wie du eine eigene Wohnung finanzieren kannst, … aber du findest keinen Ansprechpartner, der Zeit hat, gemeinsam mit dir in Ruhe nach Lösungen zu suchen.

Hier möchten wir mit unserem erweiterten Beratungsangebot Abhilfe schaffen. Wir bieten einen geschützten Raum für vertrauliche Gespräche, genügend Zeit, ein offenes Ohr und langjährige Erfahrungen in der Begleitung und Unterstützung von Menschen.

Als Ansprechpartner stehen die Sozialarbeiterin Frau Walter, die Sozialarbeiter Herr Frohnhofen und Herr Nölle, die Beratungslehrerinnen Frau Coenen und Frau Latuske, die Beratungslehrer Herr Dr. Soeding und Herr Wijnandts sowie die Sonderpädagogin Frau Müller bereit.

 

Was bieten wir an?

Der Schwerpunkt unserer Beratungstätigkeit liegt auf der Einzelfallberatung. Diese findet in der Regel nach Terminabsprache statt, wird aber bei Bedarf auch spontan durchgeführt. Abhängig von der Problemstellung kann die Beratung mehrere Folgetermine umfassen. Bei besonderem Bedarf sind auch Hausbesuche möglich.

Während unserer Beratungsgespräche haben wir immer die Beratungsangebote im Kreis Heinsberg und angrenzenden Kreisen und Städten im Blick und klären bei Bedarf darüber auf. Sollte sich aus der Sachlage heraus ergeben, dass unsere Kompetenzen zur Problemlösung nicht ausreichen, leiten wir die Ratsuchenden je nach Notwendigkeit und Wunsch gezielt an Spezialberatungsstellen, Ärzte oder Ämter weiter.

Einzelfallberatung bedeutet nicht, dass jede ratsuchende Person nur einzeln von uns beraten wird. Natürlich können auf Wunsch Eltern, Freunde, Lehrer, Kollegen, Betreuer oder andere Vertrauenspersonen zu den Beratungsgesprächen mitkommen. Das erleichtert den Ratsuchenden oft nicht nur den ersten Schritt in Richtung Beratung, sondern es hilft häufig auch beim Finden einer Lösung.

Wenn auch zu einem großen Teil, so besteht unser Beratungsangebot aber nicht nur aus Einzelfallberatung. Immer wieder nehmen auch Schülergruppen das Angebot in Anspruch, beispielsweise im Rahmen von Mobbingfällen oder Streit zwischen verschiedenen Gruppen. Im Rahmen solcher Fälle werden dann gelegentlich ganze Klassen in die Beratungstätigkeit eingebunden.

 

Beratungsanlässe

Die Gründe für die Inanspruchnahme eines Beratungsgespräches sind sehr vielfältig. Was für die eine Person ein Problem darstellt, muss für eine andere noch lange kein Problem sein. Insofern sind Probleme in gewisser Weise eine sehr subjektive Angelegenheit. Es sollte sich aber niemand davon abhalten lassen mit seinem Problem zu uns zu kommen, auch wenn andere das Problem herunterspielen oder gar nicht sehen. Jeder kann mit jedem Problem an uns herantreten. Ein ehemaliger Beratungskollege sagte immer: „Heimliche Probleme werden unheimlich selten gelöst! Heimliche Fragen werden unheimlich selten beantwortet!“

 Am häufigsten werden wir um Unterstützung gebeten bei

  • Problemen mit den Eltern / in der Familie
  • einem drohenden Auszug / Rausschmiss von Zuhause
  • Problemen mit dem Partner
  • ungewollter Schwangerschaft und damit verbundenen Konflikten
  • sexueller Belästigung oder Missbrauch
  • Essstörungen
  • Gewalttätigen Übergriffen
  • Suchtproblemen
  • Schwierigkeiten in der Schule, z.B. in der Klasse
  • Mobbing
  • Prüfungsängsten
  • Finanziellen Existenznöten
  • der Vermittlung von Beratungsstellen, Ärzten, Therapeuten oder anderen Ansprechpartnern
  • Fragen zum Bildungs-und Teilhabepaket (BuT)
  • Fragen zur weiteren Schullaufbahn

 

Grundsätze unserer Beratung

  • Beratung ist immer freiwillig.
  • Beratung ist ein Angebot der Schule und damit kostenfrei.
  • Die Beratung wird auf Wunsch vertraulich geführt. Vertrauliche Gesprächsinhalte unterliegen der Schweigepflicht.
  • Wir geben Beratung Zeit und einen geschützten Ort.
  • Wir vermitteln normalerweise nicht in Konflikten zwischen Lehrern und Schülern (das ist in erster Linie Aufgabe der SV-Lehrer)