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Auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Norbert Spinrath war es 15 Schülerinnen und Schülern des Berufskollegs Erkelenz in Begleitung der Politiklehrerin Frau Gahr möglich, vom 25. bis 28.09.2016 eine Exkursion in die Bundeshauptstadt zu unternehmen.

Finanziert wurde die politische Studienreise durch das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung. Teilgenommen haben Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Bildungsgängen, sowohl Auszubildende des dualen Systems als auch Schüler des Beruflichen Gymnasiums.

Die Reise begann mit einer Stadtrundfahrt in Berlin, entlang an bedeutenden politischen Gebäuden und historischen Orten. Der erste Abend wurde dann mit einem gemeinsamen Abendessen im Braukeller verbracht und ermöglichte es, dass sich die Schülerinnen und Schüler untereinander besser kennenlernen konnten.

Am Montagmorgen stand dann ein spannender Besuch im Deutschen Bundestag an, bei dem zunächst die Besichtigung des Plenarsaals und ein Vortrag über die Arbeitsweise des Parlaments ermöglicht wurden. Als Nächstes konnte die Gruppe den Bundestagsabgeordneten und Europapolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Norbert Spinrath zu aktuellen politischen Themen befragen. Zur Diskussion kam unter anderem das Wirtschafts- und Handelsabkommen CETA. Nach einem Informationsgespräch in der Landesvertretung NRW ging es zur Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Im Zentrum stehen hier nicht nur Dissidenten, die mittels diverser Attentate gegen Hitler vorzugehen versuchten, sondern auch jene Menschen, die ihre Ablehnung gegenüber dem Nationalsozialismus anderweitig Ausdruck verliehen, z.B. durch das Verteilen von Flugblättern.

Dienstagmorgen begann mit einem Informationsgespräch im Bundesministerium der Finanzen, gefolgt von einem Besuch der gegenüberliegenden Dauerausstellung „Zeitreise 1914 – 2014“. Nach einem Rundgang im Bundesrat mit anschließendem Informationsgespräch am Nachmittag gab es im Deutschen Dom am Gendarmenmarkt die Möglichkeit, sich mit Hilfe der Ausstellung „Wege, Irrwege, Umwege“ über die Entwicklung und den aktuellen Stand der parlamentarischen Demokratie in Deutschland zu informieren. Als Tagesabschluss nahm die Gruppe an einer Bootsfahrt auf der Spree mit gemeinsamen Abendessen teil.

Kurz vor der Abreise aus Berlin ging es für die Schülerinnen und Schüler am Mittwochmorgen zu einer Führung mit anschließender Diskussion ins Willy-Brand-Haus.

Neben dem abwechslungsreichen Programm bot die politische Weiterbildungsreise allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern Zeit, Berlin auf eigene Faust zu erkunden. Vor allem am Brandenburger Tor, auf dem Potsdamer Platz und am Gendarmenmarkt gab es viele Sehenswürdigkeiten und Spannendes zu entdecken. So wurde ein Teil der Schülerinnen und Schüler unerwartet sogar Teil eines Werbespots für den britischen Lieferdienst Deliveroo. Besonders schön ist auch, dass die wenige Zeit zusammen bereits gereicht hat, eine Gruppe völlig fremder und aus unterschiedlichen Bildungsgängen stammende Schülerinnen und Schüler zusammenzuschweißen.

Fazit: Die Weiterbildungsreise hat allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern nicht nur politische und geschichtliche Gesichtspunkte deutlich machen können, sondern zudem neue, interessante Erfahrungen und eine Menge Spaß gebracht. Dabei soll nicht unerwähnt bleiben, dass jeder die Möglichkeit hat, an einer solchen politischen Weiterbildungsfahrt teilzunehmen. Für genauere Informationen einfach mal in einem  Wahlkreisbüro in der nächsten Stadt nachfragen.

Chantal Marie Meerts