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Fitness statt Vokabeln und Mathematik.
Wer in den letzten Tagen das Berufskolleg in Erkelenz besuchte, sah auffallend viele Schülergruppen in Turnschuhen und Jogging-Anzügen in den Fluren. Grund dafür war die in der Woche vom 07.09 – 11.09. stattfindende Sport- und Gesundheitswoche. Etwa 2500 Schülerinnen und Schüler in 89 Klassen nahmen an einem Vormittag der Woche an den geplanten Veranstaltungen teil.

An den übrigen Tagen fand für diese Schüler normaler Unterricht statt. “Nicht der Leistungswille des Einzelnen, sondern der der gesamten Klasse steht bei den Aktionen im Vordergrund. Deshalb werden an jeder der zu durchlaufenen Stationen Punkte für die eigene Klasse gesammelt. “ erläuterte Studiendirektor Siegfried Braun, der zusammen mit Studienrat Eugen Aretzweiler für die Gesamtorganisation der Woche verantwortlich war. Und man spürte, dass die Jugendlichen und jungen Erwachsenen begeistert bei der Sache waren.

Neben den morgendlichen Veranstaltungen fanden in dieser Woche ein Volleyballturnier und ein Fußballturnier statt, für die sich insgesamt ca. 210 Schülerinnen und Schüler angemeldet hatten.

Die morgendlichen Veranstaltungen, die in den beiden Sporthallen sowie in 6 Klassenräumen stattfanden, führten zu Wettbewerbsstationen mit folgenden Themen: verschiedene sportliche Spiele zur Verbesserung der körperlichen Kondition, verschiedene Übungen zur besseren motorischen Koordination und geistigen Konzentration, Informationen zur gesunden Ernährung, zum Thema Drogen und zum Thema Aids (hier half eine Mitarbeiterin der Arbeiterwohlfahrt).

Das Punktesammeln an den Stationen für die Klassenwertung war oft gar nicht einfach: Beim Sommerskilauf ging es um die Feinabstimmung mit den Mitschülern, bei der Mauerüberquerung war Mut und Ausdauer gefragt, beim Basketballfreiwurf Zielgenauigkeit und beim Seilspringen auf einer Weichmatte Ausdauer und Kraft, um nur einige Beispiele zu nennen. Es wurde nicht nur verbissen gefightet, es ertönten auch spontane Ausrufe der Freude, manchmal aber auch der Schadenfreude. Freude und Begeisterung war auch bei den im Laufe der Woche an den Stationen eingesetzten 55 Lehrerinnen und Lehrern zu spüren. Dass auch die Stationen zum Thema Gesundheit und Ernährung gut ankamen, war aus den Antworten auf die dort gestellten Quizfragen zu ersehen; es wurde auch an diesen Stationen gut gepunktet.

Das an jedem Tag beste und zweitbeste Klassenteam wurde täglich in einer kleinen Siegerehrung jeweils mit einem Geldpreis, der vom Förderverein des Berufskollegs übernommen wird, für die Klassenkasse belohnt. Die Wochensiegerklasse (..), das zweitplatzierte Team (..) und die drittplatzierte Klasse (..) erhalten einen zusätzlichen Geldpreis für die Klassenkasse.

In einem ersten Resümee zum Verlauf der Sport- und Gesundheitswoche äußerten sich Schulleiter Paul-Günther Threin und die Organisatoren Siegfried Braun und Eugen Aretzweiler zufrieden: „Man spürt jeden Tag den Spaß, den Schüler und Lehrer in dieser Woche haben. Hier wird Schule einmal anders lebendig. Bedanken möchten wir uns aber auch bei denjenigen Kolleginnen und Kollegen, die in vielen zusätzlichen Stunden das Ganze organisiert und durchgeführt haben. Ohne sie wäre eine solche Großveranstaltung nicht möglich.“